Psychotherapie an den kbo-Donau-Altmühl-Kliniken
Bei uns erwartet Sie ein breites Angebot an psychologischen und psychotherapeutischen Behandlungen. Ziel ist es, Sie dabei zu unterstützen, Ihre Beschwerden besser zu verstehen, neue Wege im Umgang damit zu entwickeln und Ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.
Dabei stehen Sie als Mensch mit Ihrer individuellen Geschichte, Ihren Bedürfnissen und Ihren Stärken im Mittelpunkt.
Die Psychotherapie hilft Ihnen dabei, seelische Belastungen zu bewältigen und neue Perspektiven zu entwickeln. In Gesprächen, Übungen und verschiedenen therapeutischen Methoden lernen Sie, Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen besser zu verstehen und zu verändern.
Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die Verhaltenstherapie. Sie unterstützt Sie konkret im Alltag: Sie lernen ungünstige Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen und Schritt für Schritt hilfreiche Strategien zu entwickeln.
Ihre Behandlung wird individuell auf Ihre Situation abgestimmt. Sie findet je nach Bedarf in unterschiedlichen Formen statt:
- Einzeltherapie: Raum für persönliche Themen und individuelle Ziele
- Gruppentherapie: Austausch mit Anderen und gemeinsames Lernen
- Ressourcenorientierte Angebote: Stärken erkennen und nutzen
- Komplementäre Therapien: z. B. kreative oder körperorientierte Verfahren
Für verschiedene Krankheitsbilder stehen Ihnen spezialisierte Behandlungsangebote zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem:
- Depressionsbehandlung (u. a. verhaltenstherapeutisch ausgerichtet)
- Behandlung von Angst- und Zwangsstörungen
- Behandlung von Persönlichkeitsstörungen
- Behandlung für junge Erwachsene mit besonderen Bedürfnissen
- Therapie für ältere Menschen (z. B. mit Elementen der Interpersonellen Therapie – IPT)
- Behandlung von psychosomatischen Beschwerden und Schmerzstörungen
- Traumatherapie bei akuten Belastungen oder posttraumatischen Belastungsstörungen
Ziel der Psychotherapie ist es, dass Sie:
- Ihre Erkrankung besser verstehen
- neue Bewältigungsstrategien entwickeln
- Ihre Beziehungen stabilisieren
- Ihre Alltagsfähigkeit stärken
- mehr Sicherheit und Lebensqualität gewinnen

Achtsamkeitspraxis
Im Alltag sind wir oft mit vielen Gedanken, Sorgen oder inneren Bewertungen beschäftigt. Die Achtsamkeitspraxis kann Ihnen helfen, wieder mehr bei sich selbst anzukommen.
Was bedeutet Achtsamkeit?
Achtsamkeit bedeutet, den gegenwärtigen Moment bewusst wahrzunehmen – ohne ihn sofort zu bewerten. Sie richten Ihre Aufmerksamkeit auf das, was gerade ist: Ihre Gedanken, Gefühle oder körperlichen Empfindungen.
Die Achtsamkeitspraxis hat ihre Wurzeln in verschiedenen Meditationstraditionen und wird heute gezielt in der Psychotherapie eingesetzt.
Die Achtsamkeitspraxis richtet sich insbesondere an Patientinnen und Patienten, die unter Depressionen, chronischen Schmerzen oder Persönlichkeitsstörungen leiden. Sie kann aber auch darüber hinaus eine hilfreiche Unterstützung im Umgang mit belastenden Gedanken und Gefühlen sein.
Unter therapeutischer Anleitung üben Sie,
- Ihre Gedanken und Gefühle bewusst wahrzunehmen
- sich selbst mit mehr Offenheit zu begegnen
- innere Vorgänge nicht sofort zu bewerten
Viele Menschen stellen dabei fest, wie aktiv der eigene Geist ist: Gedanken kommen und gehen, beeinflussen Gefühle und lösen Reaktionen aus. In der Achtsamkeitspraxis lernen Sie, diese Prozesse besser zu erkennen.
Ziel ist es, eine akzeptierende und achtsame Haltung sich selbst gegenüber zu entwickeln. Das bedeutet nicht, alles gutheißen zu müssen. Vielmehr geht es darum, die eigene Situation zunächst bewusst wahrzunehmen.
Diese Wahrnehmung ist oft der erste Schritt, um Veränderungen möglich zu machen und einen neuen Umgang mit sich selbst und belastenden Situationen zu finden.